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Schwäbischer Kartoffelsalat

Schwäbischer Kartoffelsalat

Ein Sprichwort meiner Senior Chefin in meiner Lehrzeit zum Koch besagt: „Ein gutes Lokal erkennt man am Kartoffelsalat.“ Ob sie das nun gesagt hat um sich selbst zu loben – ihr Kartoffelsalat war wirklich einer der besten, die mir auf meiner Reise durch die schwäbischen Küchen untergekommen ist – wird wohl immer ein Rätsel bleiben ;)Ein guter Kartoffelsalat darf nicht zu flüssig aber auch nicht zu trocken sein. Wenn man das jedoch einmal verstanden hat, ist es gar nicht so schwer!Bevor ihr also zum Rezept springt und alles zusammenrührt, nehmt euch die Zeit und lest erst fertig bevor ihr einkaufen geht!

Die Kartoffeln

Hier wählt ihr am besten mittelgroße, festkochende oder speckige Kartoffeln. Damit zerfallen sie nicht zu einem Brei! Auch wichtig ist, dass ihr die Kartoffeln lange genug aber nicht zu lange kocht. Richtwert sind 25 Minuten bei mittelgroßen Kartoffeln. Überprüft nach Gefühl ob sie schon weich sind, indem ihr mit einem Messer hineinstecht. Wenn ihr einen festen Widerstand spürt, brauchen sie noch etwas Kochzeit. Wichtig ist auch, dass ihr die Kartoffeln nach dem Kochen warm verwendet, denn einmal abgekühlt, nehmen sie Flüssigkeit schlechter auf. Und da kommen wir schon zum nächsten Thema!

Flüssigkeit

Da Kartoffeln immer verschieden viel Flüssigkeit aufnehmen – von Sorte zu Sorte, von Bauer zu Bauer ist das eben anders – muss man auch hier nach Gefühl arbeiten. Die im Rezept genannten Mengen sind Richtwerte – vor allem mit der Brühe seid etwas vorsichtiger und gießt vorerst nur die Hälfte dazu. Hinzufügen geht immer noch, entfernen eher schwer! Das Öl kommt erst ganz zum Schluss. Wenn ihr den Kartoffelsalat soweit habt, dass er etwas zu trocken wirkt, wird es beigemengt. Das Öl macht das Flüssigkeitsverhältnis dann nämlich perfekt. Außerdem verhindert es nämlich, dass die Kartoffeln weiter Flüssigkeit aufnehmen, daher ist es später fast nicht mehr möglich die Konsistenz zu ändern.

Zutaten

Achtet auf die Qualität der Zutaten und spart nicht am falschen Ende, denn wie heißt es so schön: Qualität vor Quantität. Jeder hat andere Lieblinge, ich verrate euch unten meine Lieblingshersteller für dieses Rezept.

Zeit

Ein Kartoffelsalat ist nun mal nicht in 5 Minuten fertig. Bedenkt. dass vom Kochen bis zum Essen rund 2 Stunden vergehen können. Ihr müsst dabei nicht die ganze Zeit in der Küche stehen, aber immer wieder einen Arbeitsschritt nach dem anderen machen. Samstag Vormittage – nach einem Besuch auf dem Markt, mit einem Aperol-Spritz in der Hand – eignen sich dazu hervorragend.

Umgang

Wichtig ist, dass ihr nicht zu oft umrührt und somit die Kartoffelscheiben zerstört. Wie schon mein Lehrmeister zu sagen pflegte: „Gehe damit um wie mit einer Frau – langsam und zärtlich.“So, jetzt aber genug Tipps! Hier das Rezept zu meinem perfekten Kartoffelsalat:

AutorMr. T

Erträge4 Portionen
 800 g Kartoffeln
 1/2 Zwiebel
 60 ml Apfel Balsam Essig
 1 Teelöffel Senf
 200 ml Rinderbrühe
 20 ml Öl
 Salz, Pfeffer, Zucker, Liebstöckel
1

Kartoffeln circa 25 Minuten lang kochen und wie oben beschrieben, mit einem Messer überprüfen, ob sie schon durch sind. Wenn das der Fall ist, das Wasser abseihen.

2

Kurz mit kaltem Wasser abschrecken und die noch warmen Kartoffeln schälen; die Schale löst sich so fast von selbst.

3

Nehmt die geschälten Kartoffeln in die Hand und schneidet sie mit einem Messer in zirka 2-3mm dicke Scheiben in eine Schüssel. Das muss natürlich nicht akkurat sein, denn so bekommt ihr verschiedene Strukturen in den Salat.

4

Die halbe Zwiebel in feine Würfel schneiden, gemeinsam mit Senf, Essig, der Hälfte der Brühe und den Gewürzen zu den Kartoffeln geben und mit zwei Löffeln umrühren bis alles verteilt ist. Falls ihr merkt, der Salat sei zu trocken, einfach etwas Brühe dazugeben und bei Bedarf wiederholen.

5

Nun für 15 Minuten zur Seite stellen. Je nachdem wie stark die Kartoffeln die Flüssigkeit aufgesogen haben, mit der Brühe justieren und abschmecken.

6

Nun zum Schluss das Öl dazugeben und servieren.

Zutaten

 800 g Kartoffeln
 1/2 Zwiebel
 60 ml Apfel Balsam Essig
 1 Teelöffel Senf
 200 ml Rinderbrühe
 20 ml Öl
 Salz, Pfeffer, Zucker, Liebstöckel

Richtungen

1

Kartoffeln circa 25 Minuten lang kochen und wie oben beschrieben, mit einem Messer überprüfen, ob sie schon durch sind. Wenn das der Fall ist, das Wasser abseihen.

2

Kurz mit kaltem Wasser abschrecken und die noch warmen Kartoffeln schälen; die Schale löst sich so fast von selbst.

3

Nehmt die geschälten Kartoffeln in die Hand und schneidet sie mit einem Messer in zirka 2-3mm dicke Scheiben in eine Schüssel. Das muss natürlich nicht akkurat sein, denn so bekommt ihr verschiedene Strukturen in den Salat.

4

Die halbe Zwiebel in feine Würfel schneiden, gemeinsam mit Senf, Essig, der Hälfte der Brühe und den Gewürzen zu den Kartoffeln geben und mit zwei Löffeln umrühren bis alles verteilt ist. Falls ihr merkt, der Salat sei zu trocken, einfach etwas Brühe dazugeben und bei Bedarf wiederholen.

5

Nun für 15 Minuten zur Seite stellen. Je nachdem wie stark die Kartoffeln die Flüssigkeit aufgesogen haben, mit der Brühe justieren und abschmecken.

6

Nun zum Schluss das Öl dazugeben und servieren.

Schwäbischer Kartoffelsalat

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